Bildschirm, Webcam oder Stimme im Browser-Tab aufnehmen
Ein Fehler, der nur auf deinem Rechner auftritt, eine Anleitung für einen Kollegen, eine Sprachnotiz, eine kurze Lektion: Eine Aufnahme erklärt es schneller als eine Seite Text. Diese Seite nimmt den Bildschirm, ein einzelnes Fenster oder einen Tab, die Webcam oder nur das Mikrofon auf, ohne Installation, ohne Konto und ohne Wasserzeichen.
Die Aufnahme macht der Browser, die Seite hält sie im Arbeitsspeicher. Dein Gerät verlässt sie erst, wenn du auf Herunterladen drückst.
Aufnehmen in sechs Schritten
- Wähle die Quelle: Bildschirm oder Fenster, Webcam oder Nur Mikrofon.
- Entscheide über den Ton. Bei Bildschirm- oder Webcam-Aufnahmen kannst du Auch mein Mikrofon aufnehmen anhaken. Bei Bildschirmaufnahmen gibt es außerdem den Ton des Bildschirms oder Tabs.
- Wähle die Videoqualität und ob vor dem Start ein Countdown von 3 Sekunden läuft.
- Drücke Start. Der Browser fragt, was geteilt oder welches Gerät genutzt werden soll. Erst nach deiner Erlaubnis passiert etwas.
- Nutze Pause und Fortsetzen so oft du willst. Zeit, Dateigröße und ein Pegelanzeiger zeigen, dass es läuft.
- Drücke Aufnahme beenden (oder die „Freigabe beenden“-Schaltfläche des Browsers), spiele das Ergebnis ab und drücke Aufnahme herunterladen.
Ton: Mikrofon, Tab-Ton und die Mischung
Sind zwei Tonquellen an, etwa dein Mikrofon und der Ton eines Tabs, mischt die Seite sie zu einer Spur. Ob der Ton des Bildschirms überhaupt zur Verfügung steht, hängt vom Browser und von der Freigabe ab. Chrome und Edge können den Ton eines Tabs teilen, unter Windows auch den des ganzen Systems. Firefox und Safari nehmen meist nur das Bild auf, das Mikrofon kannst du trotzdem hinzufügen. Der Pegelanzeiger folgt der lautesten Quelle, damit kannst du ein Mikrofon vor der eigentlichen Aufnahme testen.
Dateiformat, Qualität und Länge
- Chrome, Edge und Firefox nehmen WebM auf, meist mit VP9- oder VP8-Video und Opus-Ton. Safari nimmt MP4 auf. Das Ergebnisfeld zeigt, was du bekommen hast.
- Die Qualitätsstufe ist ein Zielwert fürs Video: 1, 2,5 oder 6 Mbit/s. Ein ruhiger Bildschirm braucht viel weniger als ein Spiel, die Dateien unterscheiden sich also stark.
- Eine Browser-Aufnahme trägt keine Länge im Dateikopf. Die meisten Player kommen damit zurecht, manche Schnittprogramme zeigen aber eine falsche Dauer oder springen schlecht; speichere sie dann im Programm neu.
- Alles liegt bis zum Herunterladen im Arbeitsspeicher, deshalb hält das Tool bei 1 GB an.
- Das Tool wandelt nicht in MP4 um und schneidet nicht. Für Anfang und Ende nutze den Video-Trimmer dieser Seite.
Was der Browser entscheidet
Der Browser, nicht diese Seite, fragt nach der Erlaubnis und zeigt einen Aufnahmehinweis im Tab oder im System. Eine Aufnahme kann nicht heimlich starten. Handys und Tablets können den Bildschirm meist nicht aus einer Webseite aufnehmen, dort bleiben Webcam und Mikrofon. Kopiergeschützte Bilder, etwa in manchen Streaming-Playern, werden schwarz aufgenommen. Unter macOS braucht der Browser eventuell die Berechtigung zur Bildschirmaufnahme in den Systemeinstellungen.
Wo die Aufnahme bleibt
Auf deinem Gerät. Der Datenstrom geht von Bildschirm oder Mikrofon in einen Recorder innerhalb der Seite. Beim Aufnehmen wird keine Anfrage gesendet, was du im Netzwerk-Tab der Entwicklertools prüfen kannst. Gespeichert wird die Datei nur durch deinen eigenen Download.