Videoausschnitt als GIF speichern, ohne Upload
Ein GIF in Endlosschleife läuft dort, wo eine Videodatei nicht eingebettet werden kann: in einer README, einem Ticket, einer Chat-Antwort oder einer E-Mail. Diese Seite schneidet einen Abschnitt aus deinem Video und schreibt ihn auf deinem Gerät als animiertes GIF. Du bestimmst Start und Ende, Bildrate, Breite und Farbanzahl.
Das GIF schreibt ein Encoder, der zu dieser Seite gehört. Es wird also keine zusätzliche Bibliothek geladen, und kein Server ist beteiligt.
In sechs Schritten vom Video zum GIF
- Ziehe ein Video auf die Ablagefläche oder drücke Video auswählen. Der Editor öffnet sich, sobald der Browser die Datei gelesen hat.
- Bewege den Vorschau-Regler und drücke bei Start und Ende auf Jetzt, oder tippe die Sekunden ein. Ein neues Video startet mit drei Sekunden Länge.
- Wähle eine Bildrate (5 bis 20 FPS) und eine Breite (240 bis 800 px). Die Höhe folgt dem Seitenverhältnis, und das Video wird nie vergrößert.
- Auf Wunsch senkst du die Farbanzahl, änderst das Tempo oder lässt das GIF nur einmal statt in Schleife laufen.
- Prüfe die Angaben unter den Einstellungen: Anzahl der Frames, Größe in Pixeln und Länge des GIFs. Drücke dann GIF erstellen.
- Sieh dir die Vorschau an und drücke GIF herunterladen. Ist die Datei zu groß, änderst du die Einstellungen und erstellst das GIF neu.
Wovon die Dateigröße abhängt
Ein GIF kennt keine Videokompression. Jedes Bild hat höchstens 256 Farben, deshalb wächst die Datei mit der Zahl der Frames und der Pixel pro Frame. Halbierst du die Breite, bleibt ein Viertel der Pixel übrig. Wechselst du von 15 auf 10 FPS, entfällt ein Drittel der Frames.
Der Encoder speichert nur das Rechteck, das sich gegenüber dem vorigen Frame geändert hat. Eine Bildschirmaufnahme mit ruhigem Hintergrund wird deshalb klein, Kameraaufnahmen mit bewegten Pixeln bleiben groß. Dithering glättet Verläufe, bringt aber Rauschen mit: Die Datei wächst, und ruhige Flächen flimmern. Ist das Ergebnis größer als 8 MB, weist dich das Tool darauf hin.
Grenzen, die du kennen solltest
- Alle Frames liegen als Rohpixel im Arbeitsspeicher, bis die Datei geschrieben ist. Das Tool lehnt Aufträge mit mehr als 600 Frames oder etwa 600 MB Pixeldaten ab und nennt die Einstellung, die du senken kannst.
- Der Browser muss das Video abspielen können. Kann er den Codec nicht dekodieren, öffnet sich der Editor nicht. MP4 mit H.264 und WebM funktionieren fast überall.
- GIF hat keinen Ton, die Tonspur entfällt.
- GIF speichert Pausen in Hundertstelsekunden, mindestens 0,02 s. Das Tool rundet so, dass die Gesamtlänge nicht abdriftet.
- Eine Palette gilt für den ganzen Ausschnitt. Bei Überblendungen oder starken Farbwechseln kann es Streifen geben; probiere Dithering oder mehr Farben.
Wofür das praktisch ist
Fehlerberichte: Fünf Sekunden vom fehlschlagenden Klickweg sagen mehr als ein Absatz Schritte. Dokumentation: Eine kurze Schleife in der README zeigt eine Funktion schneller als ein Screenshot. Zeitlupe mit 0,5× hilft, eine Animation zu studieren, und 2× verkürzt eine lange Wartezeit. Mit Einmal abspielen bleibt ein Tutorial-Schritt nicht in der Schleife.
Wo dein Video bleibt
Auf deinem Gerät. Das Video läuft in einem lokalen Video-Element, die Frames werden auf eine Zeichenfläche gemalt, und der Encoder arbeitet in der Seite. Ein Klick sendet keine Anfrage, was du im Netzwerk-Tab der Entwicklertools prüfen kannst. Das GIF liegt im Arbeitsspeicher, bis du es als normale Datei herunterlädst.